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Sa. 16.09.2017 - So. 04.02.2018, 11.00 Uhr

Tickets:
7 €


Almstr. 49
77770 Durbach
Tel.: 0781 93201-402
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Hans-Joerg Holubitschka, Waadt, 2004-2005, Oel Lwd, 160 x 200 cm_copyright VG Bild-Kunst, Bonn 2017 _DSC_150

Auf unbekanntem Terrain. Landschaft in der Kunst nach 1945

In vier Kapiteln und mit über 100 Werken verschiedenster Künstler spürt die Ausstellung der Reflexion von Landschaft in der Kunst seit 1945 nach und lässt Schr

Fortschritt und Zeitgeist formen und verändern seit Jahrhunderten unsere Umwelt. Spätestens seit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts vollzieht sich dieser Wandel in extremer Geschwindigkeit. Mit der Expansion des Städtischen haben sich neue Qualitäten und Perspektiven entwickelt, durch die sich Landschaft heute weit über das vordergründig Ländliche hinaus auf weite Bereiche des Lebens erstreckt.
Mit der Zäsur des 2. Weltkrieges erschien das gegenständliche Abbild in der Kunst als nicht mehr zeitgemäß, und für annähernd zwei Jahrzehnte avancierte die Abstraktion zur dominierenden Weltsprache in der Kunst. Trotz dieses radikalen Bruches blieb das Motiv der Landschaft eine wichtige Referenz und wird in einer Vielzahl ungegenständlicher Werke reflektiert. Zu dieser Zeit trat zur geografisch definierten Landschaft ein neuer, sozial und kulturell konstruierter Landschaftsbegriff hinzu. Er orientiert sich weniger an einer physisch realen Situation, sondern es handelt sich vielmehr um eine Interpretation der wahrgenommenen Welt, die durch Prägung und Erfahrung bestimmt ist. Durch ihn konnte die Landschaft in den Nachkriegsjahren in Bereiche des Ungegenständlichen vordringen, bevor sie zu Beginn der sechziger Jahre als erkennbares Motiv in die Kunst zurückkehren sollte. In vier Kapiteln und mit über 100 Werken verschiedenster Künstler spürt die Ausstellung der Reflexion von Landschaft in der Kunst seit 1945 nach und lässt Schritt für Schritt sichtbar werden, wie sie sich vom mimetischen Abbild hin zu einer Vorstellung entwickelte, die sich jenseits des Abbildes manifestiert.