Tor der Kunst – Porte de l’Europe Kehl-Strasbourg · Stuttgart
Mit „Tor der Kunst – Porte de l’Europe Kehl–Strasbourg · Stuttgart“ wird die Art Week um ein weiterführendes Kulturformat ergänzt. Am Freitag, 13. November 2026, eröffnet im Glashaus der Villa Schmidt die Kick-off-Ausstellung „body nature“ in Zusammenarbeit mit dem Festival Ososphère aus Strasbourg. Im Fokus stehen 5 europäische Positionen zu Natur, Körper und neuen Technologien. Das interdisziplinäre Begleitprogramm schafft zusätzliche Verbindungen zwischen Kehl sowie Strasbourg und seiner Partnerstadt Stuttgart und ist als Auftakt eines längerfristigen biennalen Formats gedacht.
Die Strasbourg Art Week wird bereits am 10. November vor der Villa Schmidt von Oberbürgermeister Wolfram Britz eröffnet.
Ab dem 13. November folgt als ergänzendes grenzüberschreitendes Begleitprogramm „Tor der Kunst – Porte de l’Europe“, dass bis zum Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar 2027 läuft.
Zur Eröffnung am 13. November ab 16.30 Uhr zeigen der kroatische Künstler Igor Grubić und Angela Murr die Performance „Trait d’union dARwing“: Auf der Europabrücke zeichnen sie gemeinsam mit der App dARwing eine weiße Linie in den Raum – ihre Geste wird zu der Zeichnung, die Brücken zur dreidimensionalen Leinwand. Trait d’union, wörtlich Verbindungsstrich, ist das französische Alltagswort für Bindestrich und steht zugleich für das, was zwei Seiten verbindet. Murr (westlich geprägter Rheinraum) und Grubić (Zagreb, östlich geprägt) lernten sich 2009 in Riga kennen – die Performance führt diese Begegnung 16 Jahre später fort. Die gezeichnete Linie bleibt über den Moment hinaus im Raum bestehen: sichtbar in Augmented Reality für alle, die sie über die App aufsuchen.
Angela Murr, geboren in Stuttgart und in Kehl aufgewachsen, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie verbindet Skulptur, Naturbeobachtung, Performance und digitale Technologien und entwickelt seit 2002 das generative Kunstprojekt „unnamed tree ∞/∞“ das physische Skulptur und digitalen Raum miteinander verschränkt. Von 2006 bis 2013 lebte und arbeitete sie in Strasbourg, wo ihr Langzeitprojekt 2009 im Rahmen von Ososphère erstmals in Frankreich präsentiert wurde; seit ihrem Aufenthalt (CEAAC) in Riga 2009 pflegt sie einen kontinuierlichen künstlerischen Austausch mit Lettland, hatte 2011eine Einzelausstellung im Nationalmuseum Riga und Skulpturen ihrer „unnamed tree“-Werkreihe sind dauerhaft im Pedvale Art Parc öffentlich begehbar. So verbindet ihre Praxis lokale Verankerung, europäische Perspektiven und analoge wie digitale Erfahrungsräume.
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Organisateur
Kehl